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wahren Bilde Ähnlichkeit haben können, über- und unter ¬
demselben aber die Länder und Meere sowohl in die
Länge als in die Breite unverhältnißmäßig verzerret
werden, weßwegen die Central=Projection auch lediglich
nur in der Weltkarte angewendet wird.
B. Für die Sternkarte.
§. 47.
Die gewöhnlichste Art der Sternkarten ist die
wie sie der Berliner Astronom Hr. Bode,
zu seiner Anleitung zur Kenntniß des gestirnten ¬
Himmels, herausgegeben hat. Sie ist ein
stereographischer Entwurf des Sternhimmels, wie sich
derselbe über dem Berliner Horizont dem Auge des
dortigen Beobachters darstellet, und ganz nach den
Gesetzen des stereographischen Entwurfes Fig. XIV,
mit dem einzigen Unterschiede entworfen, daß noch
jenseits des Aquators (zwar ganz gegen die Möglichkeit
und gegen die Gesetze der Optik und Perspectiv) so
viele Breitenkreise, oder respective so viel Raum für
dieselben dargestellet wird, als des Ortes geographische
Breite oder Polhöhe nothwendig macht. Dem zu Folge ¬
dürfen nur in Fig. XIV die dortigen Längengrade
am äußersten Umkreise in Grade der geraden Aufsteigung, ¬
und zwar bloß dadurch verwandelt werden, daß
man sie in verkehrter Ordnung, nähmlich über den
ersten Mitragskreis, statt 550, 440 u. s. w., 10, 20 u. s. w.
schreibt. Wird nun dieser erste Mittagskreis verlän¬