Volltext : Frank, Friedrich Anton: Fassliche Anweisung zur Zeichnung der Netze für Erd- und Himmelskugeln, sowie für die gewöhnlichsten Projektionsarten der Planisphären, Welt- und Land- und Sternkarten

oder  kleinen  Formate  werden  soll.  Diese  große  Breite ¬
  wird  nun  eben  so  in  2000  Theile  getheilet,  wie  es
in  Fig.  VI  geschehen  ist.  Ferners  mißt  man,  wie  viele ¬
  Theile  des  kleinen  Maßstabs  die  Höhe  der  kleinen
Karte  habe,  errichtet  an  den  Endpuncten  der  großen
Breitenlinie  senkrechte,  gibt  ihnen  vom  großen  Maßstabe ¬
  das  nähmliche  Maß,  das  man  für  die  Höhe  der
kleinen  Karte  auf  dem  kleinen  Maßstabe  gefunden
hat,  und  verbindet  sie  oben  durch  eine  gerade  Linie.
Verfährt  man  eben  so  mit  den  Maßen  der  Längenund ¬
  Breitenkreise,  so  hat  man  das  Netz  aus  dem  Kleinen ¬
  in  das  Große  gebracht,  und  es  kann  also,  wenn
anders  die  Ränder  schon  in  kleinere  Gradtheile,  etwa
von  5  zu  5,  oder  wenn  es  die  Größe  der  Karte  erlaubt, ¬
  wohl  gar  von  Minute  zu  Minute  getheilet  worden ¬
  sind,  zur  Eintragung  der  Orter  geschritten  werden. ¬
  Die  Gränzen  der  Meere,  der  Lauf  der  Flüsse
u.  s.  w.  werden  nach  ihrer  richtigen  Länge  und  Breite
aus  guten  Mustern  mit  freyer  Hand  nachgezeichnet,
und  zuletzt  an  einem  Flecke,  wo  der  meiste  leere
Raum  ist,  die  Überschrift  der  Karte  und  der  Meilenmaßstab ¬
  angebracht.
            
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