oder kleinen Formate werden soll. Diese große Breite ¬
wird nun eben so in 2000 Theile getheilet, wie es
in Fig. VI geschehen ist. Ferners mißt man, wie viele ¬
Theile des kleinen Maßstabs die Höhe der kleinen
Karte habe, errichtet an den Endpuncten der großen
Breitenlinie senkrechte, gibt ihnen vom großen Maßstabe ¬
das nähmliche Maß, das man für die Höhe der
kleinen Karte auf dem kleinen Maßstabe gefunden
hat, und verbindet sie oben durch eine gerade Linie.
Verfährt man eben so mit den Maßen der Längenund ¬
Breitenkreise, so hat man das Netz aus dem Kleinen ¬
in das Große gebracht, und es kann also, wenn
anders die Ränder schon in kleinere Gradtheile, etwa
von 5 zu 5, oder wenn es die Größe der Karte erlaubt, ¬
wohl gar von Minute zu Minute getheilet worden ¬
sind, zur Eintragung der Orter geschritten werden. ¬
Die Gränzen der Meere, der Lauf der Flüsse
u. s. w. werden nach ihrer richtigen Länge und Breite
aus guten Mustern mit freyer Hand nachgezeichnet,
und zuletzt an einem Flecke, wo der meiste leere
Raum ist, die Überschrift der Karte und der Meilenmaßstab ¬
angebracht.