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abgerechnet, hat sie aber vor allen übrigen Methoden ¬
entschiedene Vorzüge; denn nicht nur, daß die
Meridiane die Breitenkreise, wie es wirklich seyn
soll, unter rechten Winkeln schneiden, so ist auch
das Verhältniß zwischen den Längen- und Breitengraden ¬
in den Abweichungsgraden bey C und D
ganz", in den übrigen aber beynahe richtig; und
weil die Grade der Abweichung oder Breite in diesen ¬
Karten gleiche Größe haben, so dient auch ein
einziger Maßstab, den Abstand der Orter von einander ¬
mit ziemlicher Richtigkeit anzugeben. Will
man sich also einen Meilenmaßstab für diese Karte
entwerfen, so nehme man, weil hier das Format
klein ist, am Rande zur Linken oder zur Rechten
wenigstens 10 Grade, ziehe in der Karte eine Doppellinie ¬
von eben der Länge, theile sie, wie in der
Figur, und setze die Zahlen hinzu; es wird also
ein einzelner Grad 15, somit die ganze Länge 150
Meilen haben. Will man daher die Entfernung zweyer
Orter, z. B. Wien und Paris, damit erfahren, so
fasse man beyde Orter mit dem Zirkel, und trage
sie auf den Maßstab; die gefundene Zahl Meilen
120 gibt den Abstand beyder Oerter, aber in gerader
Linie, an.