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§. 21.
Weil sich die Spitzen a und d Fig. XI. der 12
Segmente bey Aufklebung auf die Kugel selten genau
genug in einen Punct vereinigen, so pflegt man wohl
auch die oberste und unterste Spitze vom 7oste Breitenkreis ¬
bis zu den Polen a und d in der Zeichnung wegzulassen, ¬
und dafür die beyden letzten Breitenkreise mit
den Halbmessern au, aw, wie es Fig. XII für einen
Pol zu sehen ist, besonders zu ziehen. Theilet man
den äußersten Umfang in 56 gleiche Theile, und werden ¬
nach diesen Puncten die Halbmesser gezogen, so
stellen sie die nord- und südwärts mangelnden Stücke
der Meridiane vor, und werden, wenn genau genug
vorgegangen worden ist, an die übrigen gut anpassen.
§. 22.
Was nun die Eintragi ig der Orter in dieses Kugelnetz ¬
auf Erdkugeln, oder der Sterne auf Himmelskugeln ¬
betrifft, so muß von Ortern ihre Länge und
Breite, von Sternen aber ihre gerade Aussteigung und
Abweichung (§. 15.) bekannt seyn. Erstete findet
man in den größern geographischen Werken, letztere in
den sogenannten Sternen=Catalogen verzeichnet. Da
der Zweck dieses Werkchens mehr auf Geographie als
Astronomie berechnet ist, so soll hier als ein Beyspiel
nur die gerade Aufsteigung und Abweichung eines einzigen
Sterns angegeben werden, und der Stern nach dieser
Angabe die gehörige Stelle im Netze bekommen, damit