Metadaten : Frank, Friedrich Anton: Fassliche Anweisung zur Zeichnung der Netze für Erd- und Himmelskugeln, sowie für die gewöhnlichsten Projektionsarten der Planisphären, Welt- und Land- und Sternkarten

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f)  Die  ganze  Hälfte  einer  Kugel  efg  Fig.  I.  kann
unser  Auge  nie  übersehen,  sonst  müßten  die
Sehestrahlen  ed  und  fd  auf  den  äußersten  Endpuncten ¬
  e  und  f  des  Durchmessers  ef  senkrecht  stehen; ¬
  dann  würden  sie  aber  einen  Strahlen-Cylinder, ¬
  statt  einen  Strahlen=Kegel  bilden.
8)  Denkt  man  sich  aber  diese  nähmliche  Kugel  c  unendlich ¬
  vom  Auge  entfernt,  z.  B.  in  h,  so  wird,
weil  die  Größe  mit  der  Entfernung  abnimmt,  der
Sehwinkel  a  db  in  h  so  klein,  daß  man  annehmen
kann,  et  werde  zu  einem  äußerst  dünnen  Strahlencylinder; ¬
  in  welchem  Falle  man  in  der  That,
wenn  es  die  Schärfe  des  Gesichtes  zuließe,  die
ganze  dem  Auge  zugekehrte  Hälfte  der  Kugel  h  in
all  ihren  Theilen  übersehen  könnte,  weil  alle  Gesichtstrahlen ¬
  parallel  laufen,  und  auf  h  senkrecht
fallen  würden.
Aus  der  Perspectiv  (EntwerfungsD. ¬

kunst  auf  ebenen  Flächen).
§.  14.
a)  Die  Projectionstafel  heißt  in  der  Perspectiv ¬
  eine  durchsichtige  Tafel  z.  B.  von  Glas  (in
den  Fig.  VII.,  VIII.  und  IX.  wird  sie  durch  die
Linien  ab  dargestellt),  auf  welche  (für  diesen  Zweck)
die  Achse  xc  des  aus  dem  Auge  x  an  diese  Tafel
gehenden  Sehwinkels  axc  in  den  Fig.  VIII.  und
IXI.  senkrecht  stehet;  denn  in  Fig.  VII.,  wo  das

L  V
A  M.
            
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