Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Fünftes  Kapitel.
Zeugungsgeschichte  des  Wasser=Salamanders.
§.  77.
Ich  habe  zweierlei  Arten  von  Wasser=Salamandern
untersucht;  die  erste  Art  ist  am  untern  Theile  des  Körpers ¬
  sehr  schön  Pomeranzenfarbig  mit  unregelmäßigen
schwarzen  Flekken  gezeichnet,  die  Seiten  und  der
Rükken  haben  eine  dunkle  Eisenfarbe  mit  einigen  untermischten ¬
  aschgrauen  Flekken,  ihre  Länge  beträget  etwas
über  vier  Zoll,  und  die  Dikke  ohngefähr  sieben
Libien.
Die  andre  Art  ist  nicht  allein  viel  kürzer,  sondern
auch  weniger  dik,  und  unterscheidet  sich  von  ersterer
Art,  durch  einen  goldgelben  breiten  Streifen,  welcher
an  den  Seiten  des  Schwanzes  hinläuft,  und  sich  an
demselben  endigt,  und  bei  den  Weibgen  längst  dem
Rükken  bis  an  den  Kopf  läuft.
In  diesen  beiden  Arten  unterscheiden  sich  die
Männgen  von  den  Weibgen,  nicht  allein  durch  die  äussern ¬
  Geschlechtstheile,  sondern  auch  durch  eine  hautige
ausgezakte  Hervorragung,  die  längst  dem  Rükken  des
Männgens  hinläuft,  welche  man  aber  bei  dem  Weibgen ¬
  nicht  antrift:  auch  findet  man,  daß  der  Schwanz
bei  diesen  Männgen  mit  einem  doppelten  silberfarbnen
Streifen  geziert  ist,  den  man  bei  den  Weibgen  dieser
Art  nicht  bemerkt.
Diese
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