Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Zeugungsgeschichte  der  Kröte.
feuchtigkeit,  auf  solche  Art  obenhin  benezt,  als  wenn
diese  Schnure  mit  einem,  in  gewisse  Feuchtigkeit  eingetauchten ¬
  Pinsel  überzogen  worden  wäre.
§.  50.
Wenn  nun  das  Männgen  die  angezeigte  Bewegung ¬
  gemacht,  und  mit  seinem  After  des  Weibgens  ihren, ¬
  und  die  da  herauskommende  Eier  verschiedenemal ¬
  berührt,  und  auch  die  außerordentlich  heftigen
Bewegungen  einige  Zeit  ausgehalten  hat;  so  wird  es
entkräftet:  es  krümt  sich  wieder,  um  auszuruhen,  mit
an  sich  gezogenen  Hinterfüssen,  bis  wieder  neue  Parthieen ¬
  Eier  aus  dem  After  des  Weibgens  zum  Vorschein ¬
  kommen:  sogleich  fangen  auch  oberzählte  Bewegungen ¬
  von  neuem  an;  und  so  dauern  diese  Erscheinungen ¬
  abwechselnd  fort,  bis  alle  Eier  dem  Weibgen
entgangen  sind.  Auf  diese  Art  geschieht  es,  daß  die
beiden,  obgleich  ziemlich  langen  Eierschnüre,  durchaus
mit  dem  Saamen  des  Männgens  angefeuchtet  und  befruchtet ¬
  werden.
§.  51.
Es  ist  gar  kein  Zweifel,  daß  das  Krötenmänngen
die  Eier,  die  es  mit  seinem  After  berührt,  nicht  auch
befruchten  solte;  weil  das  eierlegende  und  gepaarte
Weibgen,  wenn  man  es  vom  Männgen  absondert,  nur
unfruchtbare  Eier  legt:  und  wenn  man  auch  Eier  aus
der  Gebärmutter,  aus  den  Eierkanälen,  oder  laus  dem
Eierstokke  selbst  nimt,  so  wird  doch  von  allen  diesen
keines  auskriechen,  ob  man  sie  gleich  in  einem  zu  dieer ¬
  Absicht  sehr  schiklichem  Wasser  aufbehält;  da  doch
inC ¬
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