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Geschichte der organisirten Körper,
Nahrung macht, viel einzuwenden sein, besonders
nach der Rechnung, nach welcher der Abt Spallanzani ¬
das Verhältnis zwischen der zu befruchtenden ¬
Larve, und dem befruchtenden Saamentröpfgen
angiebt: und überdies, was für einer außerordentlichen ¬
Theilbarkeit ist die Materie nicht fähig!
Allein, man könte vielleicht sagen, weil die Unsichtbarkeit ¬
immer zweierlei Ursachen, nämlich die Kleinheit ¬
und die Durchsichtigkeit, zum Grunde haben könne,
daß die Frucht großer Thiere eben so, wie die Larve,
vor der Befruchtung entwikkelt sein könne, ohne daß
wir es zu bemerken im Stande wären, wenn sie die
allervolkommenste Durchsichtigkeit besäße: aber die Abnahme ¬
der Durchsichtigkeit in der Larve, sezt wirklich
einen weit größern Grad von Wachsthum voraus:
Wachsthum aber zeigt eine vorhergegangene Nahrung
an, denn der Wachsthum vermindert auch beständig
die Durchsichtigkeit. Man hat also immer Grund zu
schlüssen, daß die Larve, zur Zeit der Befruchtung, mehr,
als die Frucht großer Thiere, entwikkelt sei.
Schlüßlich solte wohl die Hypothese, nach welcher ¬
man die Verwandlung der Gurgel, der Ohren
und des Schwanzes in dem Fötus des Pferdes, aus
der reizenden Wirkung des Saamens vom Esel, auf
das Pferd im Kleinen, nicht erklären kan, derjenigen
vorgezogen werden, die mehr oder weniger Grund dieser ¬
merkwürdigen Verschiedenheiten angiebt, indem
man annimmt, daß diese Feuchtigkeit, welche dem
neuen Leben des Fötus die erste Bewegung giebt, zugleich ¬
ein Nahrungsmittel sei, das ihn auf eine besondre ¬
Art nährt, damit er sich auf eine solche Weise entwikkele, ¬
welche dieser Nahrung angemessen wäre?
Allein