vor ihrer Befruchtung.
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Aehnlichkeit der Theile des Pferdes. Diesem zufolge
haben also die Grundtheile des Saamens vom Esel,
welche mit den Theilen des Fötus in Verhältniß stehen, ¬
mehr solche schikliche Partikelgen enthalten müssen, ¬
die Entwikkelung der Ohren und der Gurgel zu
befördern, als die Grundtheile des Saamens vom
Pfezde davon enthalten: da indessen auf der andern
Seite, der Saame weniger Partikelgen den Schwanz
zu entwikkeln enthält, woraus dann die Verlängerung
der Ohren, eine neue veränderte Gurgel, und die Verkürzung ¬
des Schwanzes entspringt.
Herr Bonnet glaubt mit Recht, daß der
männliche Saame den Fötus durchdringe, weil er Veränderungen ¬
in männlichen Aehnlichkeiten mache; woraus ¬
folgt, daß der Saame solche Partikelgen in sich
halte, die sich zu verschiednen Theilen des Männgens
schikken, weil er dem befruchteten Fötus Züge der
Aehnlichkeit mit dem Männgen, als dem Befruchter,
giebt. Es waren also in dem Saamen des Esels solche ¬
Partikelgen, die zu den Ohren und der Gurgel
Verhältniß hatten, welche sich aber nicht in dem Saamen ¬
des Pferdes befanden, da dieser hingegen solche
Partikelgen enthielt, die zum Schwanze pasten, und
in dem andern nicht befindlich waren.
Der Saame giebt also die Nahrung für den Fötus ¬
ab: er scheint eigentlich für den Fötus und seine
neue Art zu leben, durch allerlei Umstände zubereitet
worden zu sein, und er bringt auch, nebst einem neuen
Leben, die rechten Partikelgen in den Fötus, vorzüglich ¬
die dem befruchtenden Männgen eigenen Geschlechtstheile =
zu entwikkeln.
Sch