Geschichte der organisirten Körper,
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kan, und doch alle Fötus in aller Betrachtung organifirt ¬
sind, wie die Körper, die durch sie hernach ihre
Entwikkelung bekommen.
Was nun die Gestalt der Früchte betrift, so bin
ich geneigt, mit dem Herrn Abt Spallanzani
zu glauben, daß sie rund sein müsse, weil sie die meiste
Materie im kleinsten Raume enthält.
Die außerordentliche kleine Gestalt der Früchte
muste wohl ohne Zweifel zuträglich sein:
Erstlich war sie wegen des Weibgens in gegenwärtigem ¬
Zustande sehr nothwendig, weil dasselbe ohne
Zweifel alle Generationen, die noch von demselben
hervockommen solten, in sich hät.
Zweitens wegen der Uebereinstimmung der animalischen ¬
Einrichtung die Säfte zu verfeinern, indem
sie durch Gefäße gehen, deren innere Weite sehr geringe ¬
ist, wie man es auch im befruchteten Fötus bemerkt; ¬
endlich solten und musten sich die Fötus zwar
entwikkeln, allein ihre Entwikkelung muste nur der
Weibgen ihrer, die sie nähren, nicht schaden. Man
wird auch vielleicht bemerken, daß die äußerst kleine
Gestalt der Früchte, sie vor tausenderlei Zufällen schüzt.
Würde nicht auch dies ein Grund zur kleinen Gestalt
sein, damit die, durch Krankheit zu grob gewordnen
Säfte der Mutter nicht in die feinen Gefäße der Früchte
eindringen können?
Man wird vielleicht auch anführen, daß die
Früchte, die män für völlig beiebt hielt, ganz und gar
keine Art der Bewegung äußerten. Wenn man eine
scheinbare Bewegung verlangt, so ist es wahr, daß
diese