Geschichte der organisirten Körper,
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nährt, und ihr Wachsthum ist der Natur der Nahrung ¬
die sie erhalten, gemäß, und nachdem sie dieselbe ¬
ihrer Substanz eigen machen, oder, (mit einem
Kunstworte es auszudrükken), assimiliren können:
es fält in die Augen, daß die Früchte, welche auf
Kosten derselben ernährt werden, eine nicht so kraftvolle ¬
Nahrung erhalten, als diese ist, davon sich
schon eine Frucht genährt hat, die den Früchten zur
Mutter dienen muste, da sie dieselbe mit Verlust ihrer ¬
ausgearbeiteten Säfte ernährt, wie es ihr zuvor ¬
von ihrer völlig entwikkelten Mutter wiederfahren ¬
war: aber wir haben gezeigt, daß der Wachsthum ¬
der Beschaffenheit oder der Menge der Rahrung
gemäß sei. Wenn dieser Umstand nicht der Reizbarkeit ¬
der Organe zugeschrieben werden solte, die vielleicht ¬
durch die Nahrung, die sie ausarbeiten, in größre
Thätigkeit gesezt wird, so müste also diese zweite Ordnung ¬
der Früchte, die ihre Nahrung von den der ersten
empfängt, ein verhältnißmäßiges Wachsthum für diese
Art der Nahrung erlangen, und durch die Einschränkungen, ¬
welche ihnen die Beschaffenheit der Nahrung
verursacht, bestimt werden.
Was soll man aber zu der Reihe unsichtbarer
Früchte sagen, und wie soll man sich dieselbe erklären?
Eben so, als wie man gezwungen ist, die Existenz des
Hühngens im Eie zuzugeben, ob man gleich, in der ersten ¬
Zeit des Bebrütens, noch nichts davon entdekken
kan; Eben so, als wie man glaubt, daß in dem
Hühngen ein Herz schlägt ob man es gleich erst nach
einigen Stunden, nebst andern sich nach und nach entwikkelnden =
Eingeweiden, wahrnimt; eben auf diese Art
mußich oberwähnten Satz zugeben. Wie man glaubt,
daß Frösche und Kröten Schenkel bekommen, ob solche
gleich