vor ihrer Befruchtung.
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nun diese Thiere die Entziehung des Futters an sich
bemerken lassen, oder alsdenn merklich durch die ihnen ¬
gegebne Nahrung verändert werden; wie viel
mehr muß dieses nicht den Früchten, die von weit
feinerer Structur sind, und die nach ihrer so sehr einfachen ¬
Einrichtung, oder Organisation, eine besondre
Nahrung unumgänglich nöthig haben, begegnen?
Die Ursache der Entwikkelung befruchteter und
unbefruchteter Fötus, ist eine und eben dieselbige, sie
weicht in nichts, als in ihrer Intensität ab: eine stärkere ¬
Nahrung und kraftvollere Organe, machen den
ganzen Unterschied in der wirkenden Ursache aus. Eine
daher entspringende größere Assimilation, eine vermehrte
Größe, eine merklichere Verdichtung, daraus sodenn
die Undurchsichtigkeit entspringt, geben zu dem Unterschiede ¬
der Wirkungen Anlaß. Diesem allen zufolge,
muß dasjenige in den unbefruchteten, wie in den
befruchteten Fötus vorgehen: nur mit dem Unterschiede, ¬
daß die Ursache, welche die Entwikkelung
zuwege bringt, und die Entwikkelung selbst, in den
erstern viel merklicher, als in den leztern angetroffen
wird; und wenn die unbefruchteten Fötus sich nicht
gänzlich entwikkeln, es blos daher kömt, weil sie nicht
genugsame Nahrung erhalten, oder dieselbe nicht so
beschaffen ist, das Gewebe des kleinen Geschöpfes noch
mehr aus einander zu dehnen, oder weil auch die Gefäße ¬
der Frucht noch nicht hinlängliche Stärke erlangt
haben, alle die in sie gebrachte Nahrung auszuarbeiten, ¬
und in ihre Substanz zu verwandeln.
Dieses alles belehrt uns auch, warum sich nicht
alle Früchte auf einmal entwikkeln: es kömt nämlich
daher, weil sie nicht alle einerlei Nahrung bekommen:
die grösten werden unmittelbar von der Mutter geC ¬
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nährt,