vor ihrer Befruchtung.
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diese, wenn sie durch die Eierröhren in die Mutter gelangt, ¬
ja, wenn sie endlich ganz aus der Mutter heraus ¬
gekommen sind, befruchtet werden können. Die
erstern sind für volkommen zu achten, in so fern als sie
das hinlängliche Wachsthum zu ihrer Befruchtung erlangt ¬
haben; sie sind bis dahin, und zu dieser Absicht
in der Mutter genährt worden: allein die leztern, welche ¬
diese Nahrung noch bedürfen, bleiben im Eierstokke,
worinnen sie durch ihren Stiel, dessen ich erwähnt habe,
anhängen, noch zurük: derselbe dient vielleicht zur
Verfeinerung der Nahrungssäfte, welche die Mutter
den mit ihr vereinigten Früchten geben muß, um sie
binnen Jahresfrist auch zur Befruchtung reif zu machen. ¬
Sodann, da indessen diese leztern an Größe
und Masse zunehmen, fangen auch diejenigen an, welche ¬
im dritten Jahre an die Reihe der Befruchtung
kommen sollen, sichtbar zu werden: welches aber, wie
ich gesagt habe, nicht geschehen könte, wenn diese
Früchte nicht vorher in ihrer Mutter genährt, und
almählig entwikkelt würden: und dies alles könte sich
auch nicht so ereignen, wenn diese Früchte nicht ganz
organisirte Geschöpfe, mit ihren Gefäßen und Organen
vorstelten, in welchen eben das im Kleinen vorgeht,
was in den organisirten Körpern, die ihr völliges Leben ¬
erhalten haben, im Großen vorzugehen pflegt.
Allein, was ich von den Larven der Frösche und
Kröten angeführt habe, gilt auch nach seinem völligen
Umfange von den Vögeln: Denn es ist bekant, daß sich
die Eier in ihnen vergrößern, und wenn sie auch in der
strengsten Jungferschaft bleiben: die in derselben befindliche ¬
Frucht hat auch mit ihnen zugenommen sie
ist bis zu dem Puncte gelangt, wo dieselbe, wenn die
Befruchtung und Bebrütung dazu gekommen wäre,
völlig
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