vor ihrer Befruchtung.
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renden Keime in den weiblichen Körpern annimt; weil
sie alle, in beiden Fällen, einerlei Alter haben sollen,
und ihr körperlicher Umfang in beiden Fällen außerordentlich ¬
klein ist; man gewint also in dieser Rüksicht
gar nichts bei der Erklärung.
In dem Systeme der zerstreuten Keime, sehe ich
gar nicht, wie die Früchte sollen genährt werden, ehe
und bevor sie ein für sie schikliches Lager bekommen:
wie sie an den für ihre Entwikkelung zuträglichsten Ort
gelangen; mit dem Weibgen, das sie doch beleben
muß, verbunden werden sollen; wie und auf welche
Art die Nabelschnure entstehen sol, die sie mit ihm vereinigt. ¬
Ueberdies, wie wird ein Pflaumbaumreiß, das
auf einen Mandelbaum gepfropft ist, einen Pflaumbaum ¬
und Pflaumen bringen, ohne jemals Mandeln
zu tragen? Wenn die Keime zerstreuet wären, so scheint
es, daß die Keime des Mandelbaums, wenn sie auf
den Zweig des vom Mandelbaume genährten Pflaumbaums ¬
kämen, eine schikliche Nahrung darauf finden
könten, Mandeln und Mandelbäume zu bilden, oder
zu entwikkeln: Da nun aber der Zweig des Pflaumbaums ¬
alzeit Pflaumen trägt, so muß er doch keine andre ¬
Keime entwikkeln können, als die er in sich hält,
nämlich Keime von Pflaumen, und nicht von Mandeln, ¬
welche er eben so gut, als die von Pflaumen
aufnehmen könte, wenn nicht alle Keime, die er entwikkeln ¬
kann, in dem Zweige des Pflaumbaums schon
aufs genaueste verschlossen wären.
Wenn der Ausdruk Einschachtelung (emboitement), ¬
den man braucht, um die Folge der, in dem
Weibgen verschlossenen organisirten Körper anzuzeigen,
nicht eine deutliche Vorstellung von dem giebt, was
man doch eigentlich damit anzeigen will, so muß man
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