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Geschichte der organisirten Körper,
ersten nothwendigen Wesens. Eine unendliche Reihe
von Menschen, Thieren, Pflanzen, Jnfusionsthiergen, =
wäre ein offenbarer Widerspruch: weil es also
endliche Reihen endlicher Wesen in der Welt giebt,
wie zum Beispiel die Menschen, Thiere, auch die Infusionsthiergen ¬
sind, so muß durchaus ein nothwendiges =
Wesen angenommen werden, welches die Ursache
der endlichen Reihen aller organisirten Geschöpfe ist.
Man kan dieser Folgerung nicht widersprechen,
wenigstens lassen sich doch wohl Wirkungen ohne Ursache, =
Menschen ohne Vater, Pflanzen ohne Saamen,
nicht denken. Allein, da nun diese Vermehrung durch
die Entwikkelung der schon vor der Befruchtung präexistirenden ¬
Keime geschieht, so ist es auch diesem zu Folge
ganz offenbar, daß das nothwendige Wesen die Ursache ¬
der Keime von Thieren und Pflanzen sein müsse.
Ich will mich auf mehrere einzelne Umstände nicht einlassen, ¬
um diese Hauptwahrheit fest zu setzen, die,
meiner Meinung nach, schon durch das bisherige Raisonnement, ¬
begreiflich genug wird. Man kan aber
auch gar bald einsehen, wie leicht es wäre, diesen
Grundsatz noch weiter auszudehnen, oder doch wenigstens =
unter verschiednen Gesichtspunkten vorzustellen.
Was aber den Zeitpunkt anlangt, in welchem
die Erschaffung dieser Keime, welche die Erde mit
Menschen, großen und kleinen Thieren und Pflanzen,
die ganze Zeit hindurch besetzen soll, so kan ich keinen
andern Anfang annehmen, als den Zeitpunkt der ersten =
Schöpfung. Moses meldet uns, daß Gott sein
Schöpfungswerk am sechsten Tage völlig geendigt habe.
Die Erfahrung aller Zeiten hat uns gelehrt, daß Gott
nichts Neues weiter schaft; und da wir aus Beobachtungen ¬