Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Zeugungsgeschichte  des  Laubfrosches.
nehmen  kan  §.  38  39;  da  Rösel  nichts  davon  sagt,
so  ist's  ganz  gewiß,  daß  er  diese  Haut  gar  nicht  gekant
hat:  denn  ob  man  sie  auch  gleich  bei  allen  jungen  Fröschen ¬
  und  Kröten  antrift,  so  erwähnt  er  doch  von  derselben ¬
  nicht  das  mindeste,  ungeachtet  sie  Swammerdamm ¬
  schon  beobachtet  hat;  und  Rösel  sich  doch
bereden  will,  er  betrete  gänzlich  die  Fußtapfen  des  großen ¬
  holländischen  Beobachters.
§.  38.
Rösel  hatte  einen  zufälligen  Umstand  bei  den
Larven,  oder  wie  er  sagt,  bei  den  unbefruchteten
Eiern,  welche  in  ihrer  Haut  sterben,  bemerkt:  daß  sie
nämlich  ihre  Gestalt  verändern,  bisweilen  eine  länglichte, ¬
  bisweilen  ein  birnförmige,  bisweilen  in  der
Mitte  eine  zusammengezogene,  oder  auch  andre  Gestalten ¬
  annahmen:  man  findet  vier  solche  verdorbene  Larven ¬
  Fig.  V.  bei  den  Buchstaben  A.  B.  C.  D.
§.  39.
Die  Larven  von  dieser  Art  Frösche,  schlüpfen  nicht
anders  aus,  als  wenn  man  sie  sehr  gut  in  Acht  nimt.
Man  muß  sie  nicht  allein  in  reinem,  sondern  auch  in
dem  nämlichen  Wasser  aufbewahren,  aus  welchem  man
sie  genommen  hat,  nämlich  in  Sumpfwasser  §.  22.
Diese  Vorsicht  war  bei  andern  Fröschen  und  Kröten
eben  nicht  nöthig:  Brunnenwasser  schien  mir  schon
allezeit  zu  meinen  Absichten  volle  Gnüge  zu  leisten.
Drit¬
            
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