Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Zeugungsgeschichte  des  Laubfrosches.
unter  dem  Kopfe  AA  ihre  Flossen  nun  schon  deutlicher
wahr.
§.  32.
Wenn  ich  meine  Beobachtungen  mit  den  Röselschen ¬
  vergleiche,  so  finde  ich  einen  merklichen  Unterschied. ¬
  Ich  will  den  Hauptinnhalt  seiner  Beobachtungen, ¬
  über  die  Erzeugung  des  Laubfrosches  hier  anführen. ¬

§.  33.
Sobald  als  die  Eier  zu  wachsen  anfangen,  entdekt =
  man  auch  schon  Larven,  die  nichts  als  einen  Bauch
zu  haben  scheinen,  ob  man  gleich  schon  in  ihnen  Kopf
und  Schwanz  deutlich  bemerken  kan.  Jede  Larve
schwimt  in  einem  Eiweise,  oder  in  einer  kleinen
Schleimkugel,  welche  die  Larve  umgiebt  (§.  28.);  ihr
Bauch  besteht  vorzüglich  aus  dem  Gelben,  welches
Rösel  uneigentlich  das  Froschei  nennt.  Er  findet  an
dem  Schwanze  zwei  Bläßgen,  welche  nichts  anders,
als  die  beiden  Kappen  sind,  von  denen  ich  §.  28.  geredet =
  habe;  und  diese  Bläßgen  sondern  sich  hernach  so
von  einander,  daß  das  eine  an  dem  Kopfe,  das  andre
an  dem  Schwanze  liegt.  Rösel  vermuthet,  daß  die
nun  in  Bewegung  gesezte  Larve,  mittelst  des  Bläßgens ¬
  am  Kopfe,  ihre  Nahrung  erhalte,  er  bekent  aber
auch  dabei,  daß  er  nicht  wisse,  wozu  das  andre  Bläßgen ¬
  am  Schwanze  diene.
§.  34.
Ob  es  gleich  gewiß  ist,  daß  die  Larve  bei  ihrem
ersten  Wachsthum,  einen  ziemlich  großen  Bauch  hat;
            
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