Bemerkungen.
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men ist, als wenn der Embryon in dieser gedachten
Flüssigkeit ganz frei, ohne irgend einen Zusammenhang
mit dem Körngen selbst entdekken zu lassen, schwämme;
allein ich habe die Verbindungsorgane oder die Bänder, ¬
durch welche er mit dem Körngen zusammenhängt,
ganz deutlich gesehn. Man nimt sie in der gemeinen
Bohne, dem Meerrettig und Hybiscus Syriacus sehr
genau wahr: ich will nur von dem schleimigten Gewebe
sagen, welches von der einen Seite der beiden Saamenblätter ¬
entspringt, sich in das Pflänzgen verliehrt
und, indem das Gewebe auf der andern Seite der Saamenblätter ¬
herauskömt, sich mit den innern Theilen
des Körngens verbindet, und seinen deutlichen Zusammenhang ¬
mit demselben zeiget, §. VI. VIII. XIX.
Dieses Gewebe ist wahrscheinlicher Weise nichts anders, ¬
als eine Anhäufung von kleinen Gefäßen, wie
man etwan in der Nabelschnure bei Thieren antrift,
die bestimt sind, dem Pflänzgen und den Saamenblättern ¬
ihre Nahrung zuzuführen. Diese Nahrung kann
nun entweder in der Feuchtigkeit, die im Körngen enthalten ¬
ist, bestehen, welche sich durch die kleinen Gefäße ¬
zieht, und noch mehr vervolkomnet; oder es ist
die Substanz des Körngens selbst, von welcher das
Pflänzgen nebst den beiden Saamenblättern ihre Nahrung ¬
erhalten: wenigstens nimt man wahr, daß so
wie die leztern in ihrer Größe zunehmen, sich auch
die innere Substanz des Körngens verliehrt, und nichts
als eine bloße Haut oder Schale übrig bleibt; aber
auch außer dieser sichtbaren Verbindung unter dem
Embryon und dem Körngen, habe ich auch vielmals
gefunden, daß derselbe mit dem Körngen durch mehDd ¬
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