Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Zeugungsgeschichte  des  Laubfrosches.
ist,  sich  öfters  unters  Wasser  begäbe  und  ziemlich  lange
unter  demselben  bleibe;  er  sagt  auch:  das  Männgen
bewege  sodann  den  hintern  Theil  seines  Körpers  gegen
denselben  Theil  des  Weibgens,  und  diese  Bewegung
werde,  indem  die  Eier  abgehen,  noch  lebhafter  wiederholt. ¬
  Ich  muß  aber  aller  angewendeten  Aufmerksamkeit ¬
  ohnerachtet  bekennen,  daß  ich  weder  den  Theil,
welcher  nur  dem  Männgen  eigen  ist,  noch  auch  eine
Feuchtigkeit  jemals  habe  zum  Vorschein  kommen
sehen.
§.  24.
Ob  ich  nun  gleich  niemals  eine  Erhöhung  oder
warzenähnliche  Hervorragung,  die  das  Zeugungsglied
vorstellen  könte,  zu  entdekken  im  Stande  gewesen  bin;
so  habe  ich  dennoch,  da  ich  diese  Frösche  außer  dem
Wasser  sich  begatten  ließ  (§.  12.),  diesen  Umstand  besser ¬
  beobachten  können,  als  Rösel.  Eine  halbe  Stunde
nämlich  zuvor,  ehe  noch  das  Weibgen  seine  Eier  von
sich  ließ,  bewegte  sich  das  Männgen  heftig,  indem  es
den  hintern  Theil  des  Körpers  so  sehr  ausstrekte,  daß
sein  After  mit  dem  After  des  Weibgens  zusammen  traf:
und  wenn  es  diesen  Theil  entfernte,  so  näherte  es  sich
auch  sogleich  wieder  mit  demselben  dem  Weibgen:  diese
abwechselnde  Bewegung  war  um  so  häufiger,  wenn
die  Eier  aus  dem  Körper  des  Weibgens  abgiengen,
und  dauerte  so  lange,  als  der  Ausfluß  der  Eier.
§.  25.
Bei  dieser  Beobachtung  konte  ich  auch  nicht  das
geringste  Merkmal  einer  Saamenfeuchtigkeit  gewahr
werB4 =

            
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