Zusaz des Herrn Spallanzani.
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zen, als die Bastarde (jumart.) vom Ochsen und der
Eselin. Sie werden wissen, daß man izt dreierlei Arten ¬
hat. Die eine Art ist diejenige, welche von einem
Stiere und einer Stute kommen; die andre Art von
einem Esel und einer Kuh, und die dritte von einem
Stiere und einer Eselin. Die Herren Leger und Staw
nehmen die Existenz gedachter Bastarde, ohn alles Bedenken, ¬
als ausgemachte Wahrheiten an. Herr von
Büffon hingegen betrachtet dieselben in seiner Naturgeschichte ¬
als Werke der Einbildung. Indessen aber zeigt
er doch in seinen Supplementen zu gedachten Werke,
seine Ungewißheit in dieser Sache, und giebt sie, ohne
Leugnen, doch noch nicht völlig zu.
Herr Bourgelat, General=Inspektor der Bieharzneischulen ¬
in Frankreich, hat dem Herrn Bonnet
in einem Schreiben gemeldet, daß er Besitzer von verschiednen ¬
Bastarden nur gedachter Art sei, und man
hat auch eines dieser Thiere, unter seiner Aufsicht, zu
Lion in der Vieharzneischule zergliedert: er theilt ihm
in eben diesem Briefe die anatomischen Umstände und
Abweichungen mit; das anerkante Ansehn dieses Mannes ¬
kan uns für die Wahrheit eine volle Bürgschaft
leisten. Da wir nun die Existenz dieser Bastarde als
erwiesen annehmen können; so wünschte ich sehr, daß
man auf eine weitere Vermehrung bedacht wäre, weil dieselbe ¬
am allermeisten geschikt wäre, über das Erzeugungsgeschäfte ¬
das gröste Licht zu verbreiten, und man auch,
durch die Anwendung der Stärke dieser Thiere, den
grösten Vortheil genießen könte. Die natürliche Begat= ¬