Zusaz des Herrn Spallanzani.
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haben; den einen, von einem solchem Thiere, das
allen Unterricht annimt, voller Muth, Gaben, Verstand ¬
und Ergebenheit ist, und alle mögliche Treue und
Gehorsam gegen seinen Herrn beweiset: den andern
von dem Thiere, das in Ansehung vieler Eigenschaften
weit unter jenem stehen muß, von Natur ungelehrig,
alle Unterwürfigkeit verabscheuet, und seinem Herrn
untreu ist: nur blos für sich und sein Interesse lebt,
und gegen den Hund unversöhnlich ist. Die äußere
Gestalt müste nicht weniger wunderlich ausfallen: aber
meine Bemühungen waren, zu meinem grösten Misvergnügen, ¬
vergeblich, die Katze war nicht trächtig worden. ¬
Demohnerachtet versuchte ich meine Unternehmung ¬
nunmehr auch bei der andern Katze, die den 18.
Jänner läufisch wurde. Ich nahm Saamen von dem
nämlichen Hunde, und wiederholte die Einsprützung
siebenmal; nämlich an jedem Tage, wo sie läufisch war.
Zu jeder Einsprützung hatte ich wenigstens allzeit achtzehn ¬
Gran Saamen genommen; aber es entstand dennoch ¬
keine Befruchtung.
Dieser beiden verunglükten Versuche ohngeachtet,
werde ich die Möglichkeit dieser Sache noch nicht aufgeben, =
nur wird dadurch ein großes Mistrauen gegen ¬
andre Unternehmungen solcher Art erwekt: ich
werde mich aber auch, wenn sie immer mislingen solten, ¬
nicht wundern, weil der Abstand unter diesen
beiden Thieren so gar groß ist: allein man muß deswegen ¬
nicht unzufrieden sein, denn die Natur hat auf
unsre an sie gemachten Fragen gleichsam geantwortet,
und