Zusaz des Herrn Spallanzani.
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heit, und zwar diese, daß die Larve der Pipa eben
die Verändrungen erfährt, wie unsre Frosch- und Krötenlarven. ¬
Jeder kleine Fötus war von der Natur
mit einem Schwanze versehn, der so lang wie die Kröte
selbst war, und dessen Spitze gegen den Kopf gekehrt
lag. Ich stelte eine genaue anatomische Untersuchung
zwischen diesem und dem Schwanze der ordinairen Larven ¬
an, und ich konte auch nicht den allermindesten
Unterschied zwischen beiden antreffen. Außer dem
Schwanze sahe man auch schon die vier kleinen Schenkel, ¬
die ein wenig aus dem Körper hervorragten.
Man weis, daß die Gedärme in den Larven viel länger, ¬
als wenn sie die Gestalt der Frösche und Kröten
angenommen haben. Es ist auch bekant, daß die Gedärme ¬
zu der Zeit Schnekkenförmig gewunden oder
zusammen gewikkelt sind, wie dieses Swammerdam
und Rösel beobachtet haben. Ich habe es gleichfals
so angetroffen; und diese beiden Umstände in den Larven ¬
der Pipa bemerkt, die meisten Gedärme waren
voller Nahrung von gelblicher Farbe, ganz einem feinen ¬
Brei ähnlich. Jede Larve nahm ihr besondres Nest
auf dem Rükken feiner Mutter ein, wie die Biene als
Wurm in der Zelle des Wachsgebäudes: die Larven
hatten nicht mehr das kleine Band, welches sie mit
den Zellen vereinigte, in denen sie lagen: diese Zellen
waren verdekt, ihr Grund hatte keine Gemeinschaft
mit den Rükkenmuskeln, die darunter lagen, wie wir
das auch schon bei der Pipa zu Genthod gefunden hatten.
ZuX ¬
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