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Zusaz des Herrn Spallanzani.
es sein Weibgen fest an sich, bis der Schenkel zu brennen ¬
anfieng.
Diesen Versuch habe ich auch bei einem andern
Froschmänngen während der Begattung gemacht, das
ebenfals das Feuer standhaft aushielt. Jch machte den
Anfang mit dem Verhrennen des untersten Theiles des
Beines, hierauf verbrante ich das ganze Bein, nachher ¬
ein wenig vom Schenkel: es ließ das Weibgen
nicht los. Es ertrug diese schmerzhafte Operation auch
an dem andern Schenkel. Alsdenn näherte ich auch
den beiden Sturzeln das Feuer: es hielt noch einige
Augenblikke aus; endlich aber machte es sich los und
gab ein heftiges Geschrei von sich.
Diese beiden verstümmelten Frösche that ich mit
ihren Weibgen in's Wasser, und fand sie am andern ¬
Tage von neuem in der Begattung begriffen.
Ich unternahm noch mehr Versuche bei zwei sich
begattenden Fröschen: ich schnitt ihnen die Schenkel glat
weg, aber ihre Weibgen ließen sie drum nicht fahren:
ich brachte Feuer auf die blutenden Wunden, sie wurden ¬
dadurch in heftige Convul/onen gesezt, ohne daß
sie sich von ihren Weibgen absonderten: die Trennung
erfolgte erst kurz nachher. Ich sezte einige Frösche,
Männgen und Weibgen, in's Wasser, und bemerkte
gar bald, daß sie sich begatteten: Allen diesen vier
Fröschen aber schnitt ich die Köpfe ab, und auch da
blieben sie noch beisammen: aber Tages darauf fand
ich sie alle viere todt und von ihren Weibgen abgesondert. ¬
Indem sie so mit ihren. Weibgen begattet waren, ¬