Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Zusaz
des  Herrn  Abe  Spallanzani,  zu  seiner  Abhandlung ¬
  über  die  Erzeugung  einiger  Amphibien.
I.
Nothwendigkeit  des  Wassers  zur  Entwikkelung  der
Larven.
Man  muß  die  befruchteten  Larven  sogleich  ins  Wasser =
  setzen;  sie  kommen  nicht  zum  Leben,  wenn  man  sie,
unmittelbar  nach  ihrer  Befruchtung,  auf  Erde  oder
Sand  sezt,  ja  auch  wenn  man  sie  auch  alsdenn  ins
Wasser  thäte,  so  würden  sie  doch  nicht  zu  ihrer  Entwikkelung ¬
  gelangen.
Wenn  man  unmittelbar  nach  der  Befruchtung  der
Larven,  dieselben  aufs  Trokne  an  die  freie  Luft  bringt,
und  sie  alsdenn  erst,  wenn  sie  schon  ein  wenig  getroknet, ¬
  in's  Wasser  legt,  so  kommen  sie  nicht  zum  Leben.
Sobald  nur  die  Larven  lange  genug  im  Wasser  gewesen ¬
  sind,  um  den  Anfang  der  Entwikkelung  zu  erlangen, =
  so  kan  man  sie  wohl,  ohne  Gefahr  zu  verderben, ¬
  einige  Zeit  aufs  Trokne  bringen;  sie  fahren  auch
fort
*)  Unter  Larven  verstehe  ich  allzeit  Froschlarven.
            
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