Beantwortung einiger Fragen rc.
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Ihre beiden Erklärungen kommen mir viel wahrscheinlicher, ¬
als meine eigene vor.
V. Ich gewinne allzeit viel dabei, wenn Sie mir
Erlaubniß geben, Ihnen zu neuen Versuchen Gelegenheit ¬
und Anlaß zu geben. Sie haben also, nach meinem
Wunsche, den ich im dreihundert achtzehnten Artikel
von organisirten Körpern äußerte, denjenigen
Versuch mit befruchteten Eiern schuppigter Fische gemacht, ¬
um sich zu versichern, ob denn dergleichen Eier,
wie die der Polypen mit Federbüschen, auch wenn sie
getroknet wären, ihre Kräfte behielten; und Sie haben ¬
gefunden, daß sie diesen Vorzug nicht besitzen Die
verschiednen Methöden, nach welchen Sie verfahren
sind, und die Sie mir auch so deutlich entwikkelt haben,
lassen mich darüber weiter in gar keiner Ungewißheit:
Sie haben nachher dieses Experiment auch auf die befruchteten ¬
Embryonen der Frösche und Kröten ausgedehnt, =
und haben sich ebenfals davon versichert, daß
sie, so wenig wie die getrokneten Fischeier, ihre Kräfte
nach der Troknung behalten. Meine schwache Hypothese, ¬
die ich von der Besetzung ausgetrokneter Teiche
hegte, wird also wegfallen müssen: allein wenn auch
meine Meinung vom getrokneten Fischlaiche nicht gelten
solte, könte sie doch wohl in Ansehung der Fische selbst,
wenn sie noch klein, oder auch wohl, wenn sie schon
größer worden waren, statt finden. Ich bin höchst
begierig zu erfahren, was Sie hierzu sagen, und in
Ihrem Werke davon anführen werden.
Eben habe ich den Artikel Ihres Briefs gelesen,
der mich izt beschäftigt; und ich bin nun auf einen Um2 ¬
stand,