Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Beantwortung  einiger  Fragen  rc.
zu  wiederholen:  es  ist  aber  auch  zu  bedauern,  daß  er
es  nicht  gethan  hat;  oder  wenigstens  nicht  gesagt  hat,
daß  er  es  gethan  habe;  allein  es  ist  auch  sehr  zweifelhaft, ¬
  ob  dieser  große  Naturforscher  diese  Beobachtung
eben  für  so  wichtig,  in  Rüksicht  auf  Ihre  Folgen,  möchte ¬
  gehalten  haben,  als  wir  sie  alle  Beide  achten.  Er  war
gar  nicht  dazu  bestimt  worden,  so  sehr  als  wir,  über
das  Geheimniß  der  Erzeugung  nachzudenken,  am  allerwenigsten ¬
  über  die  sehr  interessante  Frage  von  der  Präexistenz ¬
  des  Fötus  bei  der  Befruchtung.  Sie  können
sich  wohl  vorstellen,  daß  ich  nicht  wenig  verwundert
sein  werde,  wenn  ich  von  Ihnen  künftig  vernehme,  daß
die  Eier  des  gedachten  Käfers  keine  Eier  sind,  sondern
der  Wurm  selbst,  der  sich  nur  in  die  Gestalt  eines  Eies
verkleidet  hat.  Wenn  sich  dieses  nun  so  verhielte,  so
wäre  es  hier  eben  so,  wie  mit  den  sogenanten  Eiern  der
Frösche  oder  ihrem  Laiche,  beschaffen,  und  dieß  wäre
ein  neuer  Beweis,  der  denjenigen  beigefügt  zu  werden
verdient,  die  wir  schon  von  der  Präexistenz,  davon  hier
die  Rede  ist,  vor  uns  haben.  Sie  kennen  die  Eier  des
Bienenweisels:  ich  habe  noch  immer  die  Vermuthung,
daß  es  keine  wahren  Eier,  sondern,  daß  sie  vielleicht
der  Wurm  selbst  sind,  und  zwar  unter  einer  Gestaltdie ¬
  twas  von  derjenigen  abweicht,  welche  er  nach  der
Befruchtung  annimt.  Die  lebendige  Junge  gebärenden ¬
  Fliegen,  davon  uns  Reaumür,  im
4ten  Theile  seiner  Abhandlungen,  Nachricht  gegeben  hat,
würden  Ihnen  ebenfals,  zu  kräftigen  Beweisen  der
Präexistenz  der  Embryonen  in  den  Weibgen,  dienen
können.  Es  ist  mit  diesem  Gegenstande,  wovon
Reaumür  redet,  besonders  beschaffen,  denn  mehr,
als
            
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