Beantwortung einiger Fragen rc.
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der Larven des grünen Wasserfrosches wie auch des
Laubfrosches: zu gleicher Zeit benezte ich auch mit dem
Saamen von diesen beiden Fröschen die Larven einer
stinkenden Kröte; ich machte den doppelten Versuch mit
den Fröschen und Larven von dieser Art Kröten, deren
ich im §. 126. erwähnt habe. Diese Saamenfeuchtigkeiten ¬
wendete ich bald ungemischt, bald auch im
Wasser aufgelöst an, ich wolte auch zu dieser Absicht ¬
den Saft aus den Hoden dieser Thiere anwenden: ¬
allein, ohnerachtet der so auf verschiedne und
vielfältige Weise ähnlichscheinenden Kennzeichen, die
bei dieser beiderlei Art Thieren ganz offenbar und auffallend ¬
sind, konte doch die eine Art von der andern
nicht befruchtet werden.
Ob nun gleich anfangs Versuche dieser Art, in
Ansehung ihrer Wirkungen, unnüzlich scheinen möchten,
so sind sie dennoch sehr belehrend; denn sie zeigen uns
an, daß man gar nicht mit Sicherheit, von der Aehnlichkeit ¬
zweier Arten auf die Erzeugung einer dritten
Art schlüssen dürfe. Es scheint zwar, als ob man eine
solche von Thieren, die sich unter einander sehr ähnlich
sind, erlangen müste, dennoch aber ist diese Gleichheit
nicht immer ein sicherer Beweis ihrer Fortpflanzung,
wie man aus den Beispielen dieser Amphibien gesehn
hat. In diesem Fache der Naturforschung, wie in tausend ¬
andern, kan man die Ideen nicht immer realisiren: ¬
sondern man wird gezwungen, von einer Art zur
andern überzugehn, um darüber den Ausspruch der
Natur ins besondre zu vernehmen, und ihre Antwort
abzuwarten. Ich glaube fast, daß diese ungewöhnlichen ¬
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