Full text : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Beantwortung  einiger  Fragen  rc.
den,  drei  Tage  hindurch,  aber  auch  izt  war  ich  nicht
glüklicher,  und  erlangte  eben  so  wenig  meinen  Endzwek
ob  ich  gleich  die  Larven  noch  drithalb  Tage,  drei  Stunden ¬
  hindurch  elektrisirte.
Anstatt  die  Larven  in  einen  kleinen  metallenen  Gefäße ¬
  auf  den  Conductor  zu  setzen,  bevestigte  ich  sie  an
die  Spitze  eines  metallenen  Stäbgens,  welches  an  demselben ¬
  hervorragte,  weil  der  elektrische  Dampf  sodann
mehr  verdichtet  ist,  und  folglich  auch  kräftiger  sein  muß:
allein  diese  Art  zu  elektrisiren,  ob  sie  gleich  zwei  Tage
hintereinander  achtzehn  Stunden  angewendet  wurde,
konte  meine  Larven  doch  nicht  beleben;  unterdessen
da  die  Luft  warm  war,  gaben  die  Larven  binnen  drei
Tagen  Zeichen  ihrer  Entwikkelung  von  sich.
Während  der  Zeit,  als  ich  unbefruchtete  Larven
elektrisirte,  so  that  ich  dies  ebenfals  mit  befruchteten,
um  den  Unterschied,  den  die  Elektrizität  hervorbringen
möchte,  zu  erfahren.  Die  elektrisirten  Larven  entwikkelten ¬
  sich  eher  als  die,  welche  die  Elektrizität  nicht
erlitten  hatten;  dies  stimt  auch  sehr  wohl  mit  dem  überein, ¬
  was  man,  über  die  Beförderung  des  Wachsthums
durch  den  Einfluß  des  elektrischen  Fluidums,  geschrieben
und  gezeigt  hat,  woraus  ich  schlüssen  muß,  daß,  wenn
die  Elektrizität  den  Lauf  der  Säfte  in  befruchteten  Larven ¬
  geschwinder  macht,  sie  keine  Wirkung  bei  denen,
welche  nicht  befruchtet  sind,  hervorzubringen  vermag,
weil  der,  durch  dies  Fluidum  verursachte  Stos  weder
sanft  noch  zuträglich  genug  für  den  Zustand  der  Larven, ¬
  in  diesen  ersten  Momenten  ihrer  Entstehung,
noch
            
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