Beantwortung einiger Fragen rc.
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Idee Sonderbares enthielt, alzuwohl erkante, so wolte
er mir dieselbe dennoch mittheilen, damit ich sie auch
durch einen Versuch prüfen möchte. Diese Vorstellung
recht deutlich zu machen, kan ich nicht besser thun, als
wenn ich den Auszug aus dem Briefe meines Freundes
hier wörtlich einschalte, welcher am funfzehnten August
1778 geschrieben ist. „Ich kan ihnen einen Einfall, den
„ich neulichst gehabt habe, nicht verbergen; Herr Se„nebier ¬
wird mit Ihnen über den schönen Versuch
„des Herrn Achard zu Berlin gesprochen haben. Er hat
„sich bemühet, die Elektrizität anstatt der Ofenwärme,
„zum Ausbrüten der Hühner anzuwenden, er ist auch, we„nigstens ¬
zum Theil, glüklich gewesen. Wenn das elek„trische ¬
Fluidum das Küchelgen im Ei entwikkeln kan,
„so kan es auf keine andere Art geschehen, als, daß der
„Umlauf der Säfte beschleunigt, oder, welches gleich
„viel ist, die Reizbarkeit des Herzens vermehrt wird.
„Ich glaube hinlänglich bewiesen zu haben, daß die
„Saamenfeuchtigkeit den Keim (germe) beiebe, indem
„sie die Reizbarkeit des Herzens erwekt. Ich wünschte
„daher, daß sie doch versuchen möchten, das elektrische
„Fluidum beim Saamen der Frösche und Kröten zu
„Befruchtung ihrer Eier anzuwenden. Wenn sie mit
„einem so ganz neuen Versuche glüklich sein solten, so
„würde diese Befruchtung noch künstlicher ausfallen
„als diejenigen, welche sie bisher so glüklich gemacht
„haben. Sie können sich wohl vorstellen, daß ich vor
„den glüklichen Ausgang nicht stehe: es hat nicht das
„Ansehen, daß der Saamen durch das elektrische Flui„dum ¬
ersezt werden solte. Doch aber giebt es in dem
„weiten Reiche organischer Wesen, so viel ungesehene
„und