Beantwortung einiger Fragen rc.
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und rechnen nicht auf die Beobachtungen, welche doch
zu erkennen geben, daß die Gebärmütter oftmals, unmittelbar ¬
nach der Begattung, keine Saamenfeuchtigkeit ¬
enthalte, es sei nun, daß man die Gebärmutter
zu späte, da die Saamenfeuchtigkeit schon wieder herausgeflossen ¬
sein mag, untersucht habe, oder auch, daß
die Menge dieser Feuchtigkeit, welche in die Gebärmutter ¬
gedrungen, so gering war, daß sie sich dem forschenden ¬
Auge des Beobachters entzogen hatte.
Alle diese für und wider die Sache angeführten
Gründe, scheinen mir diese Frage noch nicht zu entscheiden; ¬
denn es ist nicht ausgemacht, daß der Saamengeist =
nur allein zu den Eierstökken dringe; wie es
auch nicht gänzlich das Ansehen hat, ob auch gleich der
gröbere Theil des Saamens bis zu den Cierstökken gelanget, ¬
daß derselbe die Befruchtung bewirke, und diese
nicht von dem flüchtigen Theile der Saamenfeuchtigkeit
gemacht werde. Es wäre also doch der Mühe werth,
um diesem Streite ein Ende zu machen, daß man auf
ein schikliches Mittel bedacht wäre, das Geistige von
dem gröbern Theile des Saamens abzusondern, und
es so zu veranstalten, daß die Embryonen damit, mehr
oder weniger, möchten umgeben werden: denn wenn sie
sodann zum Leben gelangten, so wäre es ein offenbarer ¬
Beweis, daß der flüchtige Theil des Saamens befruchten ¬
könne; oder auch wenn sie unbelebt blieben,
würde es auch eben so gewiß sein, daß der geistige oder
flüchtige Theil alleine unzulänglich sei, und man die
Wirkung der gröbern Partikkelgen des Saamens damit
verbinden müsse. Diese Methode des Verfahrens,
welche