Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

Beantwortung  einiger  Fragen  rc.
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und  rechnen  nicht  auf  die  Beobachtungen,  welche  doch
zu  erkennen  geben,  daß  die  Gebärmütter  oftmals,  unmittelbar ¬
  nach  der  Begattung,  keine  Saamenfeuchtigkeit ¬
  enthalte,  es  sei  nun,  daß  man  die  Gebärmutter
zu  späte,  da  die  Saamenfeuchtigkeit  schon  wieder  herausgeflossen ¬
  sein  mag,  untersucht  habe,  oder  auch,  daß
die  Menge  dieser  Feuchtigkeit,  welche  in  die  Gebärmutter ¬
  gedrungen,  so  gering  war,  daß  sie  sich  dem  forschenden ¬
  Auge  des  Beobachters  entzogen  hatte.
Alle  diese  für  und  wider  die  Sache  angeführten
Gründe,  scheinen  mir  diese  Frage  noch  nicht  zu  entscheiden; ¬
  denn  es  ist  nicht  ausgemacht,  daß  der  Saamengeist =
  nur  allein  zu  den  Eierstökken  dringe;  wie  es
auch  nicht  gänzlich  das  Ansehen  hat,  ob  auch  gleich  der
gröbere  Theil  des  Saamens  bis  zu  den  Cierstökken  gelanget, ¬
  daß  derselbe  die  Befruchtung  bewirke,  und  diese
nicht  von  dem  flüchtigen  Theile  der  Saamenfeuchtigkeit
gemacht  werde.  Es  wäre  also  doch  der  Mühe  werth,
um  diesem  Streite  ein  Ende  zu  machen,  daß  man  auf
ein  schikliches  Mittel  bedacht  wäre,  das  Geistige  von
dem  gröbern  Theile  des  Saamens  abzusondern,  und
es  so  zu  veranstalten,  daß  die  Embryonen  damit,  mehr
oder  weniger,  möchten  umgeben  werden:  denn  wenn  sie
sodann  zum  Leben  gelangten,  so  wäre  es  ein  offenbarer ¬
  Beweis,  daß  der  flüchtige  Theil  des  Saamens  befruchten ¬
  könne;  oder  auch  wenn  sie  unbelebt  blieben,
würde  es  auch  eben  so  gewiß  sein,  daß  der  geistige  oder
flüchtige  Theil  alleine  unzulänglich  sei,  und  man  die
Wirkung  der  gröbern  Partikkelgen  des  Saamens  damit
verbinden  müsse.  Diese  Methode  des  Verfahrens,
welche
            
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