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Bemerkungen.
des Barts, des Kammes der Hähne, des Geweihes
der Hirsche, ein Wachsthum, welches zuverlässig der
Wirkung der Saamenfeuchtigkeit eigen ist.
Haller, welcher in seiner großen Physiologie
eben diesen Gegenstand abhandelt, ist mit dem Herrn
Bonnet nur in einem Punkte einerlei Meinung, er
giebt zu, daß alle die gedachten Phänomene von der
Saamenfeuchtigkeit herrühren, wenn man sie als ein
reizendes, nicht aber als ein nährendes Mittel betrachtet. ¬
Was die Haare, Geweihe, Hahnenkämme, in
Ansehung ihrer Entwikkelung betrift, so ist dieselbige
durch den ins Blut des Menschen, des Hirsches, des
Hahnes eingedrungenen Saamen, hervorgebracht worden, ¬
welcher auch das Herz mit seiner laugenhaften
Schärfe stärker zu schlagen reizet, die dikkern Säfte
aufzulösen und sie in den kleinen Gefäßen, wo sich die
Keime *) der Haare, Geweihe und Kämme befinden,
fortzutreiben vermag.
Was das Organ der Stimme bei dem Maulesel
betrift, so ist seine Entwikkelung der reizenden Kraft
des Saamens zuzuschreiben, welcher, in Ansehung
der Ausdehnung und Vervollkommung seiner Theile,
stärker in dem Esel, als in dem Pferde ist **).
Also erklärt Haller dasjenige lediglich durch die reizende ¬
*) Anfangsgründe der Physiologie. Buch 27. Ab.
schnitt 3.
**) Ebendaselbst. Buch 29. Abschnitt 2.