Full text : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

Bemerkungen.
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sich  nicht,  wenn  man  ihn  auch  an  eine  Flamme  hält;
er  löscht  glühende  Kohlen  aus,  ist  ohne  Geschmak,  und
scheint  von  mittelsalziger  Eigenschaft  zu  sein;  denn  er
brauset  weder  mit  sauren  noch  laugenhaften  Salzen.
Diese  Eigenschaften  des  Saamens  der  Frösche  und  Kröten, =
  scheinen  mit  einem  eizenden  Mittel  wenig  Aehnlichkeit =
  zu  haben,  wenn  man  sich  darunter  eine  auf  der
Zunge  fühlbare,  brennende  oder  geistige  Feuchtigkeit
vorstelt;  aber  Haller  und  seine  Schüler  nehmen  dieses ¬
  Wort  nicht  in  dem  Sinne,  sondern  sie  begnügen  sich
damit,  daß  diese  Feuchtigkeit  fähig  sei,  die  Fibern
des  Herzens  mehr  oder  weniger  zu  reizen,  und  auf
solche  Weise  dasselbe  in  Bewegung  zu  setzen,  und  diejenige, ¬
  welche  ihm  schon  eigen  war,  zu  vermehren,
wie  man  dieses  sehen  kan,  wenn  man  obgedachten  hohlen =
  Muskel  mit  Blut,  mit  Wasser,  und  sogar  nur  mit
Luft  anfüllet  und  diese  Feuchtigkeiten  durch  die  Höhle
des  Herzens  durchzugehen  zwinget.  Das  ist  die  Wirkung, =
  die  der  Saame  zu  Wege  bringet,  und  er  wird
es  immer  weit  kräftiger  thun,  als  die  in  der  Larve
zirkulirenden  Feuchtigkeiten,  weil  ihre  Bewegung  sehr
schwach  ist.
Fünfte  Bemerkung.
§.  155.
Um  Larven  zu  beleben,  ist  eine  kleine  Menge  Saamen ¬
  hinreichend,  ja  eine  viel  geringere  Menge,  als  man  sich
vorstellen  solte.  Wir  haben  gesehen,  daß  es  unnöthig  ist
die  Larven  in  Saamen  ganz  zu  baden,  und  daß  ein
Tropfen  zureicht  §.  140.,  ja,  was  noch  mehr  ist,  drei
Gran
            
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