Volltext : Spallanzani, Lazzaro: Versuche über die Erzeugung der Thiere und Pflanzen

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Bemerkungen.
von  seinen  Elementen  entblöst  sein;  und  da  nun,
nach  seinen  Grundsätzen,  die  Befruchtung  anders
nicht,  als  durch  die,  auf  unterschiedne  Weise  geordneten ¬
  und  vereinigten  organischen  Elemente  geschieht,
so  ist  es  ganz  ausgemacht,  daß  derjenige  Saamen,  der
keine  organischen  Elemente  enthielte,  auch  zur  Befruchtung ¬
  gänzlich  untüchtig  sein  müste.  Allein  die  Saamenfeuchtigkeiten ¬
  aus  Fröschen  und  Kröten,  von  welchen =
  ich  im  149sten  Paragraph  geredet  habe,  waren
von  solcher  Beschaffenheit,  welcher  Umstand  aber  doch
der  fälschlich  angenommenen  Behauptung  geradezu  und
offenbar  entgegen  wäre.
Zweite  Bemerkung.
§.  152.
Die  Widerlegung  der  angeführten  Systeme  bestärkt ¬
  es  noch  mehr,  daß  die  kleinen  Maschinen  der
Früchte  ursprünglich  dem  Weibgen  zugehören,  und  daß
das  Männgen  nichts  als  die  Feuchtigkeit  dazu  hergiebt,
die  nur  gedachte  Maschinen  in  Bewegung  sezt,  und
denselben  das  Leben  verschaften:  allein,  damit  will  ich
dennoch  nicht  behaupten,  daß  dieselben,  vor  der  Verbindung ¬
  mit  dem  Männgen,  ohne  alle  Bewegung  sein
solten.  Von  dem  Zeitpuncte  an,  da  man  die  Larven
nur  im  Eierstokke  erkennen  kan,  bis  zu  dem  Punkte,  wo
sie  der  Befruchtung  ganz  nahe  sind,  haben  sie  auch  schon
wenigstens  eine  solche  Größe  angenommen,  die  ihre
erste  Gestalt  um  viele  Male  übertrift;  dieses  Wachsthum ¬
  sezt  Nahrung  voraus,  diese  aber  Umlauf  der
Säfte,
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