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II. Abhandlung.
Erstes Kapitel.
wie solche in diesem Elemente vorgeht, nachgeahmt:
nunmehr aber hatten mich meine Beobachtungen gelehrt, ¬
daß diese Versuche auch außer dem Wässer im
Troknen glükken, wenn man diese begatteten Thiere
zwang, sich an einem solchen Orte aufzuhalten: Eben
durch diesen Weg habe ich auch die natürliche Befruchtung ¬
entdekt §. 47. 48. 49., es schien mir nun, daß
die durch Kunst nachgeahmte Befruchtung auch auf solche
Art angehn müßte, doch aber wolte ich mich durch einen ¬
Versuch gerne davon vergewissern: ich sezte also
eine Kröte in ein leeres Gefäß, sie brachte zwei Schnuren ¬
zum Vorschein, davon nahm ich die eine, die ich
ins Wasser legte, nachdem ich selbige zuvor mit Saamen ¬
aus einem Männgen befeuchtet hatte, und die andere ¬
unbefeuchtete Schnure that ich auch hinzu. Nach
Verlauf von zwölf Tagen waren die Larven des leztern
Stükgens alle verdorben, da indessen die andern im
Wasser umherschwammen.
Ich war nun darauf aufmerksam, ob die künstlich
befruchteten Larven später, als die natürlich befruchteten ¬
ausliefen. Jezt hätte ich zwei begattete Paar-Kröten, ¬
ich ließ ein Stükgen Schnure aus dem Weibgen
zum Vorschein kommen, welches auch von dem Männgen =
befruchtet wurde: alsdenn nahm ich diese Thiere
von einander, und schnitt zwei Schnuren sehr nahe
am After des Weibgens ab; hierauf wartete ich, bis
noch ein ander Stükgen Schnure zum Vorschein kam,
das ich erst in einer Viertelstunde abschnitt, und welches ¬
ich mit Saamen, der aus den Saamenbläsgen des
Männgens, das ich diesem Weibgen entrissen hatte, genom= =