Bemerkungen.
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unentschieden. Ich habe von diesen Eiern oder vielmehr ¬
von diesen Larven schon im 67. §. geredet: allein,
ich muß bekennen, daß ich dieser Meinung nicht beipflichten =
kan. Wenn der Unterleib der Weg für die
Eier zu den Röhren der Eierstökke wäre, so müßte
man auch in den begatteten Fröschen und Kröten daselbst ¬
Cier antreffen, wie man sie öfters in den Eierstoksröhren, ¬
und in der Gebärmutter vorfindet.
Allein man sieht gerade das Gegentheil. Es ist keine
Prahlerei, wenn ich, nach Ausweisung meines Tagebuchs, ¬
versichere, daß ich zwey tausend und sieben und
zwanzig Frösche und Kröten in der Begattung, um
diese und folgende Abhandlung zu schreiben, geöffnet
habe: dennoch aber habe ich nur dreimal Eier im Unterleibe, =
oder in der Brusthöhle gefunden. Ich habe
zwei Beispiele dieser Art im 67. §. angeführt, und
werde noch eines im 122. §. beibringen. Ich bin also
völlig zu glauben geneigt, daß die Früchte unmittelbar ¬
aus den Eierstökken in die Röhren kommen, und
diejenigen, die man in der Brust oder im Unterleibe
findet, kommen dahin, entweder, weil sie durch die
Röhren nicht durchdringen konten, oder weil irgend
eine Zerreissung vorhanden gewesen sein mochte, wie
ich dasselbe im 67. §. dargethan habe. Der unpartheiische ¬
Leser mag selbst entscheiden.
Achte Bemerkung.
§. 102.
Die Eier der Kröten und Frösche sammeln sich,
wenn sie den langen und geschlungenen krummen Weg
der Cierstoksröhren zurükgelegt haben, in der Gebärmut= =