über einige Versuche mit dem Magnet. 93
eine solche Richtung, die sie sonst erhalten würde, =
wenn man sie nur bloß auf die Einfassung
geleget, und hernach in einer parallelen Stellung =
mit der Achse des Magneten herab genommen ¬
hätte, die aber hinwiederum derjenigen ¬
gantz entgegen gesetzt ist, die sie würde an
sich genommen haben, wenn man sie von einem
Ende bis zum andern über beyde Einfassungen =
des Magneten sanft hinweg gezogen hätte.
Man darf nur die dritte Figur (welche
aber, wie oben schon erwehnet, von dem
Herrn Verfasser dieser Abhandlung nicht
ist beygefüger worden,) betrachten, so wird
me
man gleich gewahr werden, daß sich dieses
A vornemlich bey dem Lehr=Gebäude von einem
einfachen Strom, also ereignen müsse: Denn,
wenn man voraus setzet, daß derselbe der durch
die kleinen Striche angezeigten Richtung nach
gehe, so wird man leicht wahrnehmen, daß,
wenn die Nadel in den Umfang des Wirbels
mOP, gelinde fortgerücket, oder nur darein gehalten ¬
wird, alsdenn die kleinen Härgen nach
Un der Seite der kleinen Striche zu, sich niederba ¬
legen müssen, oder, welches eben so viel ist, daß
die Materie aus dem Ende P. herausgehen
werde, welches folglich sich gegen Norden hinwenden ¬
wird. Eben dieses wird auch noch
erfolgen, wenn man die Nadel auf die Einfassungen =
des Magneten legt, weil sich der Wirbel, =
in seinem Fortgang nur wieder näher nach
dem Magneten ziehen, und die Materie allezeit
durch die Magnet=Nadel streichen wird, indem p. 220.
sie
Mermor.
de
l'Acad.
1730.
pag. 219.