Memoir.
de
l'Acad.
1730.
pag. 219.
II. Abtheilung der Anmerckungen
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damit ein jeder Theil derselben die Einfassung
des Magneten berühre; wenn sie aber wieder
herabgenommen wird, so muß solches in einer
parallelen Lage mit der Achse des Magneten gegeschehen, =
ohne daß man sie gantz und gar wieder =
über beyde Pole allmählich fortrücke, weil,
wie wir kurtz vorher angemercket haben, ihre
Kraft sich wieder vermindern würde, wenn diejenige =
Spitze davon, so anfänglich an einem
von den beyden polis sich befand, auch den andern =
wieder berühren solte. Die Erfahrung
bestätiget diese Theorie vollkommen, und der
Stahl, so auf diese Art ist bestrichen worden,
bekommt also eine weit stärckere magnetische
Kraft, als nach den beyden erstern Arten,
welche inzwischen doch nur allein gebräuchlich
sind.
Bey dieser Gelegenheit willich noch ein Experiment ¬
anführen, das sich in keinen von den
mir bekannt gewordenen Schriftstellern findet;
es bestehet solches darinnen, daß, wenn man
eine Nadel in einer Entfernung von ohngefehr =
2. Linien von der Einfassung des Magneten =
vorbey ziehet, ohne den Magnet zu berühren, =
alsdenn, zur Erhaltung eben solcher Würckung, =
nichts daran gelegen sey, ob sie von
Norden nach Süden zu, oder von Süden nach
Norden zu, gelinde fortgerücket werde, oder
auch, daß man sie nur eine kleine Zeit lang, in
einer geringen Entfernung von der Einfassung
des Magneten, gantz unbeweglich halte.
diesen dreyerley Fällen erhält die Nadel eben
eine