Memoir.
de
l'Acad.
1730.
pag. 212.
II. Abtheilung der Anmerckungen
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zünden können, oder auch einige derselben, so
sich bereits würcklich entzündet haben, in der
Luft zerstreuet und ausgebreitet sind, und sie
nach dem Grad ihrer Dichte und Schwere in
denjenigen zwischen-Raum des Erdbodens
geführet werden, wo die magnetische Materie
am häͤufigsten circuliret, so nimmt derjenige
Strom, der nach Norden zu sich beweget, diese
in dem gantzen Dunst=Kreis zerstreuete Ausdämpfungen =
wieder zusammen, und vereiniget ¬
sie in der Gegend des Nord=Pols; diejenigen ¬
nun, so bereits entzündet sind, zünden so
dann auch die andern an, oder sie entzuͤnden sich
auch durch das blosse zusammenstossen, und
der Strom der magnetischen Materie zertheilet ¬
sie in solche Strahlen, wie wir sie hernach
zu Gesichte bekommen. Man kan noch hinzu
fügen, daß, nach den richtigsten und auf das
genaueste gemachten Beobachtungen, der
Mittel=Punct, nach welchen diese Strahlen
zusammen laufen, fast allezeit auf 14. oder 15.
Grad gegen Westen zu abweiche, welches bey
nahe eben so viel ist, als die Abweichung der
Magnet=Nadel vorjetzo beträgt. Dafern
nun dieser Mittel=Punct der Strahlen sich in
Zukunft auch nach den Veränderungen des
Magneten richten solte, so könte dieses uns auf
etwas gewisseres führen: Vorjetzo will ich
aber diese Erklärung nicht weiter treiben, welche ¬
ohne hin nur in einer blossen Muthmassung
bestehet, wiewohl sie doch nicht ohne alle
Wahrscheinlichkeit ist, und künftig noch wichtiger =