Gin.
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über einige Versuche mit dem Magnet.
dieses nicht eben auch in den mittägigen Ländern =
sich also ereigne, und es wird zum wenigsten =
erlaubet seyn so lanae daran zu zweifeln
bis man desfalls einige Experimente gemacht
hat. Zweytens, so ist das zum Gleichniß angeführte =
Experiment nur in einem gewissen
Fall richtig, der aber gewißlich keine Gleichheit =
hat mit der Erde in Absicht auf einen Magneten, =
und man kan desfals auf eine höchstüberzeugende =
Art aus seinem Zweifel kommen:
Man darf nemlich nur zwey Magneten, die
beynahe von einerley Kraft sind, mit ihren polis -
von verschiedenen Namen nahe an einander =
halten, ohne daß sie inzwischen einander
völlig berühren, weil sie alsdenn eben nicht
mehr Würckung thun werden, als ein eintziger
Magnet, und sodann kan man von dem einen
Magnet denjenigen polum, der sich gegen Norden =
wendet, in die Feilspäne hinein stossen, daß
er so viel davon fasse, als er wird tragen können. =
Wäre es nun gewiß, daß die nahe Gegenwart =
des poli von dem andern Magnet seine =
Kraft vermehrete, so ist nicht zu zweifeln,
daß, wenn man den zweyten würde entfernet
haben, ohnfehlbar ein Theil der Feilspäne
wieder herab fallen müsten, ja daß er noch
mehr würde müssen fallen lassen, wenn man
ihn umkehret, und den nordlichen Pol an die p. 208.
Stelle des südlichen bringet; denn wenn der
eine die Kraft des poli bey dem erstern Magneten =
vermehret, so muß sie der andere ohnstreitig =
vermindern, und gleichwol erfolget dennoch =
Memoir.
de
l'Acad.
1730.
P. 207.