Memoir.
de
l'Acad.
1730.
pag. 207.
II. Abtheilung der Anmerckungen
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sich gegen Vorden, und denjenigen, der sich
gegen Süden hinwendet, allezeit andeutete.
Sonst ist auch dieses noch ein eigener sehr
bekannter Umstand von dem Magnet und dem
magnetischen Eisen, daß der polus, so gegen
Norden gerichtet ist, allezeit mehr Eisen anziehet, =
als der andere. CARTESIVS und fast
alle andere Naturkündiger, die ihm nachgefolget =
sind, haben erstlich voraus zum Grunde
gesetzt, daß sich dieses nur in den mitternächtigen =
Ländern also ereigne, ohne weiter auf eine
andere Erfahrung sich zu gründen, die mir doch
bekannt ist; so dann haben sie diese Begebenheit =
also erkläret, daß sie sagen, es würde der
südliche polus der Magnet=Steine, oder
des magnetischen Eisens, auf eben eine solche
Art durch den nordlichen Pol des Erdbodens,
wenn man sich denselben als einen grossen Magnet =
fürstellete, in seiner Kraft verstärcket, wie
es mit zweyen Magneten zu ergehen pflegte,
wenn man dieselben solcher massen zusammen
fügte, daß zweyerley poli, von verschiedenen
Namen, mit einander vereiniget würden.
Es sind aber bey dieser Erklärung annoch
verschiedene Dinge zu untersuchen, und zwar,
ohnerachtet es erstlich gewiß ist, daß in den
vorgedachten Ländern derjenige polus des Magneten, =
der sich nach Norden wendet, mehr
Eisen anziehe, als der andere, und daß man
nur einen Magnet=Stein in Feilspäne eintuncken ¬
dürfe, um hiervon überzeuget zu werden, so
bleibt es nichts destoweniger sehr ungewiß, ob
dieses