Memoir.
de
l'Acad.
1730.
p. 205.
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II. Abtheilung der Anmerckungen
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würckliche Schwere, welche macht, daß sie
sich von einer Seite nach der andern umkehren,
nachdem man die eiserne Stange auf verschiedene =
Art beweget.
Wenn man ein Stück Eisen an einem Magnet =
gestrichen hat, und, indem man es in einer
senckrechten Stellung hält, an dasjenige Ende
desselben schlägt, das sich nach Süden zu wendet, =
so wird man seine Kraft noch mehr vermehren, =
weil man nichts anders damit thut, als
nur veranlasset, daß sich eine grössere Anzahl
von Härgen nach derjenigen Seite zu niederlegen, =
wo sie eigentlich sich also befinden sollen;
wenn man aber auf das andere Ende schläͤgt, so
richten sich die Häͤrgen wieder empor, der magnetischen ¬
Materie wird der freye Eingang versperret, =
die Kraft des Eisens vermindert sich
und wenn man mit dem schlagen fortfähret, so
verlieret sie sich gäntzlich, wendet sich nach dem
andern Ende des Eisens, und bringet ihm eine
Richtung zuwege, die der vorherigen entgegen
gesetzt ist.
Da nun diese Begebenheiten, welche auf
die Erfahrung gegründet sind, also ihre völlige
Richtigkeit haben, so folget daraus gantz deutlich =
und ungezwungen, daß nur ein eintziger
Strom von der magnetischen Materie müsse
vorhanden seyn, und daß derselbe von derjenigen =
Seite in das magnetische Eisen eindringen
müsse, die sich nach Süden zuwendet, weil die
Härgen, welche nach der andern Seite zu sich
zusammen gelegt haben, derselben den freyen
Ein=