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über einige Versuche mit dem Magnet. 65
cker vermehren; wenn man aber also bis in Memoir.
die Mitte der Stange wird gekommen seyn,
de
l'Acad.
und dieselbe wird umgekehret haben, um sie
1728.
desto leichter biegen zu köͤnnen, so wird sich ihre
Kraft anfänglich vermindern, hernach völlig
verlieren, und endlich gantz und gar in das andere =
Ende der Stange übergehen, das ist, in
dasjenige, welches alsdenn das unterste wird
geworden seyn, und solches wird alsdenn die
südliche Spitze der Magnet=Nadel anziehen,
statt der nordlichen, die es vorher angezogen
hatte. Man siehet also leicht, daß die wiederholten =
Bemühungen, so man anwendet, um
die eiserne Stange hin und her zu biegen, eine
sehr merckliche Erschütterung der Härgen
pag. 517.
verursachen, und sie veranlassen müssen, daß
sie nach dem untersten Ende der Stange niederfallen, =
welches also folglich die südliche
Spitze anziehen, und sich gegen Norden wenden, =
auch weit mehr von Feilspänen empor
heben wird, weil bey allen Magneten, oder einem =
jeden magnetischen Eisen, der polus, welcher =
die südliche Spitze anziehet, mehr Eisen
aufheben und tragen kan, als derjenige, so die
nordliche Spitze anziehet. CARTESIVS und
fast alle die andern Schriftsteller, welche nach
ihm von dem Magnet geschrieben, behaupten,
es ereigne sich dieses nur allein in den mitternächtigen ¬
Ländern. Nun werde ich zwar dieses =
eben nicht genau untersuchen, weil es ohnedem =
zur gegenwärtigen Frage nichts hilft; es
wird mir aber erlaubt seyn, nur gleichsam im
vorbey =