Memoir
de
l'Acad.
1728.
pag. 516.
I. Abtheilung der Anmerckungen
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gemacht wurden, daß also nicht so wohl die
Hitze an sich selbst, als vielmehr die Stellung,
an der Vernichtung der magnetischen Kraft
Ursach ist.
Jch habe verschiedene dünne eiserne Stangen =
in Stücken zerbrochen, indem ich sie vielmahls =
hin und her gebogen und gekrümmet,
da denn die abgebrochenen Stücke ebenfals
eine magnetische Kraft erlanget haben, wie
solches auch der Herr von REAVMVR bemercket
hat; es finden sich aber bey diesem Experiment
noch gewisse Umstände, auf welche man zugleich =
sehr genau Acht geben muß. Wenn
man die Stange in einem Schraubestock gerade =
über sich in die Höhe stellet, sodann befestiget, =
und hernach gegen das unterste Ende,
durch hin und her biegen, zerbricht, so wird dieses ¬
Stück bey dem Bruch so wohl die Feilspäne, =
als auch die südliche Spitze der Magnet=Nadel, =
gantz nachdrücklich anziehen, und
das andere Stück wird auch einige Theilgen
von Feilspänen annehmen, und zugleich die
nordliche Spitze der Magnet-Nadel anziehen. ¬
Wenn man ferner diese Stange, inden
man sie immerzu gerade empor stehend in dem
Schraubestock erhält, ohngefehr 2 Zoll weit
von der Gegend, wo sie eingepresset ist, vielmal
hin und her bieget, so wird man die magnetische
Kraft vermehrt befinden; wenn man fortfähret =
sie ferner also an verschiedenen Orten zu
biegen, indem man allezeit weiter auswärts
fortrücket, so wird sich ihre Kraft immer stärcker =