Memoir.
de
l'Acad.
1728.
pag. 504.
I. Abtheilung der Anmerckungen
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gnet-Nadel erstlich alsdenn ihre nordliche
Spitze nach der Stange kehren, wenn der grösseste =
Theil unterwärts ist, und hingegen die
südliche, wenn solcher oberwärts ist, und
wenn man also die Richtung der Magnet=Nadel =
verändern will, so wird man die eiserne
Stange entweder mehr in die Höhe heben,
oder weiter herunter lassen muͤssen, daß also der
obere Theil, der über dieselbe herfür raget,
zwar nicht eben so lang, jedennoch eben so
schwer sey, als derjenige, der sich darunter befindet. =
Es ist auch noch nöthig, daß wir eine Anmerckung ¬
bey der Anstellung und Ausübung
dieses Experiments machen: Wenn die Magnet=Nadel =
frey auf ihre eiserne Spitze ist gelegt =
worden, so richtet sie sich natuͤrlicher Weise
nach den polis der Welt=Kugel, (man wird
leichtlich sehen, daß ich hier von ihrer Abweichung =
völlig in Gedancken abgehe,) sie kehret
wieder in diese Richtung zurück, wenn man sie
davon entfernet hat, und dieses geschiehet mit
einer gewissen bestimmten Kraft, die stäͤrcker oder
schwächer ist, nach dem Unterschied der Dicke
der Magnet=Nadel, der Zartheit ihrer eisernen
Spitze, der Güte des Magnet=Steins, womit
sie ist bestrichen worden, und auch selbst der eigenen =
Neigung und Beschaffenheit einer solchen =
Nadel, um die Eigenschaften des Magneten =
anzunehmen; diese besondern Umstände
vermehren oder vermindern ihren Zug nach
den polis, und eben auf diesen ist bey unserm
Expe=