Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Memoir.
de
l'Acad.
1728.
pag.  504.

I.  Abtheilung  der  Anmerckungen
46
gnet-Nadel  erstlich  alsdenn  ihre  nordliche
Spitze  nach  der  Stange  kehren,  wenn  der  grösseste =
  Theil  unterwärts  ist,  und  hingegen  die
südliche,  wenn  solcher  oberwärts  ist,  und
wenn  man  also  die  Richtung  der  Magnet=Nadel =
  verändern  will,  so  wird  man  die  eiserne
Stange  entweder  mehr  in  die  Höhe  heben,
oder  weiter  herunter  lassen  muͤssen,  daß  also  der
obere  Theil,  der  über  dieselbe  herfür  raget,
zwar  nicht  eben  so  lang,  jedennoch  eben  so
schwer  sey,  als  derjenige,  der  sich  darunter  befindet. =

Es  ist  auch  noch  nöthig,  daß  wir  eine  Anmerckung ¬
  bey  der  Anstellung  und  Ausübung
dieses  Experiments  machen:  Wenn  die  Magnet=Nadel =
  frey  auf  ihre  eiserne  Spitze  ist  gelegt =
  worden,  so  richtet  sie  sich  natuͤrlicher  Weise
nach  den  polis  der  Welt=Kugel,  (man  wird
leichtlich  sehen,  daß  ich  hier  von  ihrer  Abweichung =
  völlig  in  Gedancken  abgehe,)  sie  kehret
wieder  in  diese  Richtung  zurück,  wenn  man  sie
davon  entfernet  hat,  und  dieses  geschiehet  mit
einer  gewissen  bestimmten  Kraft,  die  stäͤrcker  oder
schwächer  ist,  nach  dem  Unterschied  der  Dicke
der  Magnet=Nadel,  der  Zartheit  ihrer  eisernen
Spitze,  der  Güte  des  Magnet=Steins,  womit
sie  ist  bestrichen  worden,  und  auch  selbst  der  eigenen =
  Neigung  und  Beschaffenheit  einer  solchen =
  Nadel,  um  die  Eigenschaften  des  Magneten =
  anzunehmen;  diese  besondern  Umstände
vermehren  oder  vermindern  ihren  Zug  nach
den  polis,  und  eben  auf  diesen  ist  bey  unserm
Expe=
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer