Memoir.
de
l'Acad
1728
pag. 501.
I. Abtheilung der Anmerckungen
42
Unter den unzehligen Experimenten, die mit
dem Magnet sind gemacht worden, habe ich
mir vorgesetzt ein schon bekanntes zu untersuchen, =
welches mir aber, in Ansehung der genauen =
Verbindung, welche es mit dem allgemeinen =
Welt=Systemate hat, einer besondern Aufmercksamkeit =
würdig zu seyn geschienen. Die
mehresten von denjenigen, welche davon gehandelt, =
haben dabey solche Veränderungen angemercket, ¬
die sie auf die Gedancken gebracht
es müsse dieses Experiment von einer gantz eigenen =
Art seyn, weil es nicht allezeit auf einerley ¬
Art pflegte einzutreffen, und öfters gant
widerwärtige Umstände dabey vorkámen;
es scheinet ihnen aber dieses nur um deßwillen
begegnet zu seyn, weil sie sich nicht hinlängliche
Mühe gegeben, alle Umstände davon auf das
genaueste zu beobachten.
Es bestehet aber dieses Experiment, nach
der Art, wie es allezeit glücklich von statten gehet, =
und niemals einige Veränderung sich dabey =
ereignet, in folgenden: Man nimmt eine
eiserne Stange, ein rundes Stäbgen, oder
sonst ein Stück Eisen, was man für eins will,
ohngefehr 2. Schuh lang, und von der Dicke
eines Fingers, es sey nun gleich mehr, oder weniger, =
indem weder an der Dicke, noch an der
Länge etwas gelegen ist, und ich diese Grössen
nur um mehrerer Bequemlichkeit willen angebe. =
Es muß aber ein solches Stück Eisen einige =
Zeit lang fast horizontal gelegen haben, ohne
daß es eben eine besondere Richtung habe, wiewol =