über einige Versuche mit dem Magnet.
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ren konte. Es war inzwischen doch etwas Histoire
de
daran gelegen, daß man wuste, ob die beyden
l'Acad.
poli eines Magnets würcklich von ungleichen
1731.
Kraft wären.
pag. 22.
Man wird wohl schwerlich glauben, wie
schwer es gehalten habe, solche Experimente
auszusinnen, welche recht sichere Anleitung zu
einem gewissen Schluß geben konten. Nachdem =
aber endlich der Herr du FAr alle dabey
vorkommende Schwierigkeiten hinweg geraͤumet, ¬
und alles auf das genaueste angemercket, =
auch darauf einen Magnet, nach gewissen
sorgfältig abgemessenen Graden, an zwey einander =
an Kräften gantz gleiche, und der Länge
nach gar wenig unterschiedene Magnet=Nadeln, =
deren eine 6. und die andere 4. Zoll lang
war, angehalten, so bemerckte er, daß der polus
des Eingangs dieses Magneten, wenn er allmählig =
immer näher, in einerley Entfernung,
an die eine so wol, als die andere Magnet=Nadel =
gebracht wurde, die Spitze derselben viel
stäͤrcker anzog, oder veranlassete, daß sie einen
grösseren Bogen von einem Circul beschrieb,
als der polus des Ausgangs, im Fall man
nemlich den Magnet an die längste MägnetNadel =
anhielt; wenn man ihn aber zu der kürtzeren =
brachte, so war der polus des Ausgangs
allezeit der stärckste im anziehen. Bey allen
den verschiedenen Entfernungen, und auch so
gar bey verschiedenen Magneten, richteten sich
die Würckungen jedesmal nach dieser Regul.
Es ist im Jahr 1730. angezeiget worden
wätüm,
C2
pag. 23.