Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Histoire
l'Acad
1730.
pag.  7

32  II.  Vorbericht  zu  den  Anmerckungen
seine  Richtigkeit  hat,  eine  grössere  und  dauerhaftere ¬
  Kraft,  als  der  gemeine  Stahl,  und  dieser ¬
  mehr  als  das  Eisen.  Die  Ursache  hiervon
fällt  sogleich  in  die  Augen:  Die  kleinen  Härgen ¬
  des  Eisens  haben  ihre  ungemeine  Beweglichkeit =
  verlohren,  und  sind  mehr  oder  weniger
steif,  oder  an  einander,  und  vielleicht  auch  an
die  nahe  gelegenen  Theile  angedrücket  worden. ¬

Diese  gantze  Theorie  ist  keineswegs  nur
als  eine  blosse  Theorie  anzusehen,  die  gar  keinen ¬
  Nutzen  hätte.  Der  Herr  du  FAY  schliesset =
  hieraus,  welches  die  beste  Art  sey,  die  Nadeln =
  magnetisch  zu  machen,  und  man  wird  sie
selbst  leicht  errathen  können,  dafern  man  nur
einen  recht  deutlichen  Begrif  von  dem  einigen
Wirbel,  seiner  Richtung  und  den  kleinen  Härgen =
  des  Eisens  hat.  Man  arbeitet  mit  einer
Art  eines  Vorzuges  über  die  Materie,  wenn
man  mit  allen  Kräften  über  einem  Lehr=Gebäude ¬
  beschäftiget  ist.
Der
            
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