über einige Versuche mit dem Magnet 29
Richtung von Süden gegen Norden treiben, Histoirs
de
und ihnen in diesem Fall eine fortgehende Bel'Acad =
wegung (motum progressionis) beybringen,
1730.
an statt daß sie beständig nur eine Bewegung,
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so von der Richtung herrühret (motum directionis), -
haben, wodurch ihre poli sich auf eine
solche Art, wie es sich eigentlich schicket, zu drehen =
pflegen. Dergleichen Schwierigkeit habe =
man nun bey dem Lehrsatz von zweyen
Strömen nicht zu besorgen, als welche, da
sie sich entgegen gesetzt wären, solchergestalt
einander das Gleich=Gewicht halten könten.
Die Antwort hierauf ist inzwischen gantz leicht
zu ertheilen. Die magnetische Materie, welche =
aus Süden nach Norden zu gehet, würde
in der That den Magnet nach dieser Richtung
forttreiben, wofern dieselbe, indem sie an dessen
äussere Ober=Fläche anstößt, allda einigen
Widerstand fände: Nun findet sie aber keinen =
daselbst sie stößt auch an derselben nicht an,
sondern, so bald sie solche berühret, dringet sie
sogleich hinein, und ziehet sich in das innerste
dieses Steines. Man weiß mehr als zu wohl,
daß man sich nicht schlechterdings zum Behuf
dieses gegenwärtigen Umstandes eingebildet
habe, als ob die magnetische Materie so gar
ungemein leicht in den Magnet eindringe vielmehr =
ist dieses schon seit langer Zeit durch verschiedene =
Erscheinungen fest gesetzet und bestärcket =
worden. Diese Materie würcket indessen =
nur in die inneren Theile des Magnets,
welche sie nach der Beschaffenheit ihres
Durch=