Volltext : Dufay, Charles-François de Cisternai: Caroli de Cisternai du Fay Anmerckungen über verschiedene mit dem Magnet angestellete Versuche, welche er bey der Königl. Academie der Wissenschaften zu Paris in den gewöhnlichen Versammlungen ehemals öffentlich abgelesen, denen zugleich die in der Historie dieser Academie befindliche Einleitungen von dieser Materie, Wie auch des Herrn von Reaumur Versuche, womit er beweiset, daß der Stahl und das Eisen leichtlich magnetisch werden, wenn man sie gleich mit keinem Magnet bestrichen

Histoire
de
l'Acad.
1728.
pag.  8

22  I.  Vorbericht  zu  den  Anmerckungen  rc.
scheinlicher  ist.  Man  pflegt  nemlich  das  Feuer
mit  solchen  Zangen  in  Ordnung  zu  bringen,  und
solches  geschiehet  gemeiniglich  mit  demjenigen
Theil,  der  unten  hin  gestellet  wird,  wenn  man
sie  den  Sommer  hindurch  in  dem  Winckel  des
Camins  stehen  lässet.  Dieses  äusserste  Ende
ist  unzehlich  mal  heiß  und  wieder  kalt  worden;
seine  kleinen  Oefnungen  haben  sich  erweitert
und  nachhero  wieder  zusammen  gezogen;  wenn
sie  nun  erweitert  gewesen,  so  haben  sie  ihre
kleinen  Härgen  eine  gewisse  Stellung  annehmen =
  lassen,  und  wenn  sie  sich  zusammen  gezogen, =
  so  haben  sie  solche  entweder  in  dieser,  oder
einer  andern  Stellung  befestiget,  welche  sie  also ¬
  nicht  leicht  wieder  verändern  können,  wobey =
  sie  auch  zugleich  die  nöthige  Beweglichkeit
nicht  mehr  haben,  um  die  polos  also  zu  verändern. ¬
  In  der  That  hat  auch  der  Herr  du  FAY
wahrgenommen,  nachdem  er  eiferne  Stangen
an  dem  einen  Ende  hatte  heiß  machen  und  sie
gerade  in  die  Höhe  stellen  lassen,  und  zwar  das
heiß  gemachte  Ende  bald  ober=bald  unterwärts,
daß  ihre  poli  alsdenn  immerzu  überein  und  unverändert ¬
  geblieben,  wenn  man  sie  gleich  wieder =
  umgekehret.
Der  Herr  du  FAY  führet  den  Lehr=Satz  von
den  kleinen  Härgen  noch  immer  weiter  aus,  als
mit  welchem  seine  Experimente  allezeit  überein
kommen.  Es  ist  uns  aber  anjetzo  genung,  daß
wir  seinen  Weg  deutlich  angezeiget  haben,  um
die  Begierde  zu  erwecken,  demselben  also  auf
dem  Fusse  nachzufolgen.
Der
            
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