Histoire
l'Acad.
1728.
pag.6.
18 I. Vorbericht zu den Anmerckungen
ursachen können, daß diese Härgen, wegen ihres =
Gewichts, sich auf der Gegen=Seite niederlegen, =
und also folglich nur einem dem vorigen =
entgegen gesetzten Strom der magnetischen =
Materie den Durchgang gestatten, wodurch =
also die Poli sich verändern werden.
Der Herr du FAY gestehet aufrichtig, es sey
dieser Lehr=Satz, der dem Ansehen nach etwas
so artiges und ungezwungenes habe, ihm anfänglich =
selbst verdächtig fürgekommen, bis er
endlich hierinnen, seiner Hofnung nach, völlig
versichert und überzeuget worden. Er hämmerte =
nemlich eine eiserne Stange, die von
aller magnetischen Kraft entblöset war, auf eine
solche Art, daß alle kleine Härgen, gesetzt daß
solche vorhanden gewesen, gantz niedergeschlagen =
wurden, und als diese Stange Horizontal
an die Magnet=Nadel gehalten wurde, als
welches diejenige Stellung ist, dabey sich nichts
ereignet, wenn die Stange keine Polos hat, so
zeigte sichs alsdann, daß sie deren zwey hatte,
die sie auf keine andere Weise, als durch das
schlagen mit dem Hammer, konte erhalten haben. ¬
Es ist eben nicht nöthig, daß der Schlag
unmittelbar auf die eiserne Stange angebracht
werde, vielmehr ist es schon genung, wenn in
Ansehung der kleinen Hargen eine solche Erschütterung =
erreget wird, die sie veranlasset
niederzufallen und sie alle auf solche Weise
zusammendrücket. Dieses kommt also mit
den Hammer=Schlägen überein, welche
ebenfals magnetisch machen, wie bereits im
Jahr